Eine Kreuzfahrt, die so schrecklich endete...AICD ist ein Insel-RPG, bei dem man sich im Kampf ums Überleben zwischen Gut und Böse entscheiden muss.
 
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 Die Piano Lounge - Deck 1

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Josefine Emilia Gruber
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BeitragThema: Die Piano Lounge - Deck 1    So 2 Nov 2014 - 13:07

31. Dezember 2014 - 22:14 Uhr - knapp drei Stunden bis zur Katastrophe
Anmerkung: Diese Zeitangaben empfehlen sich beim ersten Post eines neuen Themas oder einer neuen Spielzeit und müssen im Folgenden nicht übernommen werden!

So zufrieden war sie schon lange nicht mehr gewesen. Dieses Schiff, dieses Kleid, diese Menschen - selten hatte alles so perfekt zueinander gepasst.
Als Josefine am Morgen an Bord der MS JJ gegangen war, war sie vom Fernweh der Schiffsfahrer erfasst worden, die die großen Meere bereisten. Die junge Frau hatte sich ihre Mitmenschen verstohlen angesehen. Die meisten waren elegant gekleidete Mitsechziger, aber es gab durchaus auch Menschen ihrer Altersklasse an Bord. Es gab also keinen Grund zur Annahme, den Silvesterabend alleine mit einem Glas Wein an der Reeling verbringen zu müssen.
Mit einem Blick in den großen Spiegel ihrer Suite, hatte sie sich vergewissert, dass das kleine Schwarze ihre Figur einwandfrei zur Geltung brachte und die richtigen Stellen kaschierte. Der Abend konnte beginnen.

Josefine betrat die Piano-Lounge auf Deck 1. Mitten im Saal stand ein großer Flügel, ein Herr in Smoking spielte leidenschaftliche Musik. Wie oft hatte er das wohl in den letzten Jahren schon getan?
An den kleinen Tischen saßen oder standen Passagiere, alle festlich gekeidet und den ein oder anderen Schampus schon inne habend. Josefine ging an die gut besuchte Bar. "Ein Glas Sekt, bitte", teilte sie dem Barkeeper mit einem Lächeln mit. Sie lehnte sich mit dem Rücken an den dunklen, auf Hochglanz polierten Holztresen und ließ ihren Blick durch den Raum schweifen. Hier gab es weder Sorgen, noch Ängste. Man freute sich auf den Jahreswechsel und genoß den Luxus des Schiffes in vollen Zügen. Nachher würden die ersten damit beginnen, zur Klaviermusik zu tanzen.

Sie registrierte eine Bewegung neben sich und wandte sich zur rechten Seite. Ein junger Mann saß neben ihr auf einem der Barhocker, offensichtlich hatte er sie beobachtet. Sie grinste verstohlen. "Darf ich?", fragte sie und setzte sich, ohne eine Antwort abzuwarten, neben ihn. "Ihre erste Kreuzfahrt?", erkundigte sie sich intuitiv und lächelte verlegen. Mein Gott, du hast zu viel schlechte Filme gesehen, schalt sie sich.


Zuletzt von Josefine Emilia Gruber am So 2 Nov 2014 - 13:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Tony Wilder
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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    So 2 Nov 2014 - 13:36

Warum Tony sich auf diese Kreuzfahrt eingelassen hatte, wusste er gar nicht mehr so recht. Irgendwo tief in seiner Erinnerung tauchte das Bild seines Arbeitskollegen auf, der ihm diesen Vorschlag gemacht hatte. Wohl eher als Scherz. Aber je mehr sich der junge Mann damit befasste, desto besser gefiel ihm diese Idee. Einfach mal weg aus der Stadt, neue Menschen und neue Länder kennen lernen. Und es war ja nicht so, als hätte er Familie, die er zurückließ, um Silvester irgendwo anders zu feiern.

"Darfs noch einer sein?" Tony blickte auf. Der Barkeeper hatte ihn aus seinen Gedanken gerissen und Tony nickte nur kurz, um zu signalisieren, dass er gerne noch einen Drink gehabt hätte. Kaum hatte der Barkeeper sich umgedreht, um seiner Aufgabe nachzugehen, wanderten Tonys Augen durch den Saal. Die Stimmung schien fröhlich, aber doch gedämpft. Irgendwie gediegen. Wie sich das im Alter schließlich gehört. Tony grinste innerlich ein wenig. Es störte ihn aber keineswegs, dass er den Altersdurschnitt an Bord drastisch senkte. Er fand es eigentlich ganz angenehm der Hektik seiner Heimat für ein paar Tage entfliegen zu können.
Die Medaille hatte allerdings zwei Seiten. Und die weniger angenehme bestand aus dem schwarzen Anzug und dem etwas lieblos gebügeltem weißen Hemd, das er an diesem Abend trug. Zusammen mit seiner schmalen schwarzen Seidenkrawatte.
Eigentlich hasste es Tony sich in solch eine Garderobe zu zwängen. Aber Kleiderordnung wurde hier nun mal erwartet und im Prinzip konnte man ja auch verstehen, dass man sich an einem besonderen Abend etwas herausputzte. Nichts desto trotz wären Tony Jeans und Hemd lieber gewesen.
Einen Vorteil hatte dieses Fest allerdings. Das andere Geschlecht kleidete sich ebenso festlich.

Tonys Augen folgten der jungen Blondine seit sie den Saal betreten hatte. Sein Blick war unauffällig - wenigstens ein Vorteil seiner Ausbildung, der ihm jetzt mal privat zu Gute kam - und wanderte bewundernd über ihr schwarzes Kleid. Sie kam auf ihn zu und stellte sich neben ihn an die Bar, um sich einen Sekt zu bestellen.
"Darf ich?", sprach sie Tony ganz direkt an. Der junge Polizist wandte sich zu ihr und deutet auf den freien Platz rechts neben sich. "Ihre erste Kreuzfahrt?" Sie lächelte und Tony strahlte intuitiv zurück. "Ja, und bei Ihnen?"

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Zuletzt von Tony Wilder am Mo 3 Nov 2014 - 15:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Freya Jensen

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    So 2 Nov 2014 - 18:32

Freya betrat vorischtig die Piano Lounge. Sie schaute sich um. Männer in schwarzen Anzügen waren genau so vertreten, wie Frauen in langen Kleidern, die hauptsächlich schwarz waren. Aber auch hier und da stachen Freya ein paar Farbtupfen ins Auge. Hellblau wurde abgelöst von grün und dies wiederrum von rot. "Da bin ich mit meinem dunkelroten Kleid ja gar nicht mal so schlecht aufgehoben." dachte Freya und wagte sich nun einige wenige Schritte weiter in den Saal.
An der Decke hing ein großer Kronleuchter und ließ den Raum in wunderschönem Licht erstrahlen. In der Mitte des Raumes befand sich der wunderschöne schwarze Bechstein-Flügel, der von einem schon leicht grauhaarigen, in die Jahre gekommenen Mann gespielt wurde.
Freya mocht Klaviermusik. Ihr Vater hatte oft Klaviersonaten gehört und auch sie selber versuchte hin und wieder etwas bei ihrer Tante auf dem Flügel zu spielen. Es gelang ihr fast nur halb so gut; aber trotzdem war sie glücklich mit dem was sie hatte und konnte.
Die junge Dänin schaute sich weiter um. An der Bar herrschte schon reger Betrieb und doch wusste sie nicht so recht, ob sie sich jetzt schon was bestellen sollte oder später erst. Immerhin waren es noch gut 3 Stunden bis Mitternacht, bis ein neues Jahr begang. Rückblickend konnte sie mit dem vergangenen Jahr zufrieden sein. Viele Klausuren waren geschafft, viele auch unbeliebte Fächer waren zum Teil schon abgeschlossen, zum Teil gerade erst begonnen. Trotzdem liebte Freya ihren Job. Menschen helfen, das war ihre Bestimmung, ihr Glaube und die Steine die ihr hin und wieder in den Weg gelegt wurden, machten sie nur stärker und bestimmter auf ihrem Weg.

Entschlossen doch noch etwas zu trinken begab sich Freya an die Bar. Links neben ihr hatten sich schon zwei weitere junge Personen eingefunden. Sie schienen sich doch schon irgendwie bekannt gemacht zu haben, weswegen Freya nicht stören wollte. Vielleicht ergab es sich noch andere Gelegenheiten, dass sie sich kennen lernten. Sie stellte sich einfach nur dahin und bestellte sich ein Bitter Lemon. "Das sollte erstmal reichen." dachte sie sich und wartete auf ihr Getränk.
Zeitgleich kam ihr noch ein Gedanke in den Kopf. "Ob es hier auch noch andere Musik gebe... Einfach zum abfeiern nach dem großen Knall?"
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Samira Meier

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Mo 3 Nov 2014 - 9:49

Samira wollte eigentlich nicht mit ihrer Schwester Chiara mit in die Piano Lounge. Am liebsten hätte sie sich in ihrer Kabine verkrochen. Sie fühlte sich nicht gut. Die Trauer um ihr Baby drohte sie wieder zu übermannen. Ebenso vermisste sie Tobias und Sophie. Chiara hatte es genau gemerkt, dass Samira sich verkriechen wollte, deshalb zwang sie sie dazu ein Kleid anzuziehen und in die Bar zu gehen. Samira wusste genau, dass Chiara Recht hatte und dass es zwecklos war sie umstimmen zu wollen. Samira hasste Kleider, lieber lief sie in Jeans und Turnschuhen rum. Doch auf so einem Luxusdampfer wurde das leider erwartet. Chiara schminkte ihre grosse Schwester. Als Samira schliesslich vor dem Spiegel stand, musste sie zugeben, dass ihr das dunkelblaue, knielange Kleid stand. Chiara hatte Samira‘s Augenringe so überschminkt, dass man sie beinahe nicht mehr sah. Einzig ihre eingefallenen Wangen konnten durch die Schminke nicht kaschiert werden. Jetzt fiel ihr zum ersten Mal auf, wie viel sie abgenommen hatte. Tobias hatte sie zurecht zum Essen gezwungen.
Mit einem ‚Kommst du?‘ wurde Samira von Chiara aus den Gedanken gerissen.

Als die beiden Schwestern den Raum betraten, bestellten sie sich einen Drink und sahen sich um. Eine junge Frau und ein ebenso junger Herr, vermutlich ein Paar, sassen nebeneinander an der Bar und unterhielten sich angeregt.
Eine junge, dunkelhaarige Frau sah sich neugierig um und begegnete Samira's Blick. Sie lächelte. Samira zögerte, sollte sie sich zu dieser sympathisch aussehenden Frau gesellen? Eigentlich war ihr so gar nicht nach Smalltalk. Doch was sollte sie tun? Ihre Schwester flirtete bereits wie wild mit einem überaus gutaussehenden Mann. Samira verdrehte die Augen. Wenn sie mit Chiara unterwegs war und sich irgendwo ein, auch nur annähernd, gutaussehender Mann aufhielt, fühlte sich Samira wie ein fünftes Rad am Wagen. In diesem Moment fragte sie sich, weshalb sie sich auf die Kreuzfahrt mit ihrer Schwester eingelassen hatte. Ach ja, sie sollte sich erholen und mit ihrer Fehlgeburt abschliessen. Würde sie das je können? Schon beim Gedanken daran traten wieder Tränen in ihre Augen. Sie musste es wenigstens versuchen, für Tobias und ihre Tochter Sophie, das war sie ihnen schuldig. Energisch wischte sie sich über die Augen und entschied sich auf die Brünette zuzugehen.
Mit einem Kopfnicken gab sie Chiara zu verstehen, dass sie sich zur dunkelhaarigen Frau gesellen wollte. Ihre kleine Schwester grinste und ihr Blick wanderte wieder zu diesem gutaussehenden Mann zurück, der ebenfalls allein zu sein schien.
Samira ging langsam auf die sympathische Frau, die wohl etwa in ihrem Alter war, zu.
„Hallo. Ist hier noch frei?", wollte Samira wissen.
Ihr Gegenüber nickte: "Hallo, ich bin Freya und du?"
„Samira, mein Name."
„Was treibt dich auf dieses Schiff?", wollte Freya wissen.
„Meine Schwester Chiara, da drüben..."
„Ach so. Du scheinst nicht aus Deutschland zu kommen?"
„Nein, ich komme aus der Schweiz."


Anmerkung der Admins: Bitte achte darauf, dass du nur das Gespräch postest, das auch von deinem Chara ausgeht. Und nicht über den Kopf von anderen hinweg, wie hier Freya. Falls ihr das abgesprochen haben solltet, dann nehm ich alles zurück. Falls nicht, bitte ändere deinen Post noch nachträglich. Danke schön!
Es darf aber auf jeden Fall schon mal weitergepostet werden. Wink
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Olivia Grey

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Mo 3 Nov 2014 - 15:49

Unschlüssig stand Olivia vor den Türen der Piano Lounge. Durch die geöffnete Tür drangen Stimmen, Gelächtern und besonders eben Klaviermusik. Olivia lehnte sich mit dem Rücken gegen das Geländer und erschauderte. Für eine Sekunde hatte sie vergessen, dass ihr durch die Spitze in den Ärmeln elegant aussehendes Kleid rückenfrei war. Nun hatte sie sich direkt gegen die kalte Reling gelehnt. Sie schloss einen Moment die Augen und atmete tief durch. Einzelne Wortfetzen drangen an ihr Ohr und obwohl Deutsch nicht ihre Muttersprache war, verstand sie alles ausgezeichnet. Eigentlich hatte sie über Silvester arbeiten wollen, doch dann hatte sie festgestellt, dass sie sich nichts sehnlicher als ein paar Tage Ruhe und Sonne wünschte. Da sie in Amerika zu sehr in den Schlagzeilen stehen würde, hatte sie sich für diese Kreuzfahrt von Hamburg aus entschieden, die ihr angebrachter erschien. Nun musste sie sagen, dass sie sehr glücklich mit ihrer Entscheidung war.

Olivia öffnete die Augen wieder und lief zielstrebig auf die Eingangstür zu. Kaum hatte sie den Raum betreten, umfasste sie die Wärme, die hier im Gegensatz zu draußen herrschte und so lief sie langsam in Richtung Bar, wo sie ihre Clutch auf die Theke legte, bevor sie sich auf einen der Barhocker aus schwarzem, glänzenden Holz setzte, deren Sitzfläche mit schwarzem Samt bespannt waren. „Ein Glas Sekt, bitte!“, bestellte sie beim Barkeeper udn lächelte diesen an, waruf er ihr prompt ein Glas reichte und sie ebenfalls anlächelte.

Ihr Blick fiel auf zwei Frauen neben ihr, die sich bereits angeregt unterhielten. Beide waren etwa in ihrem Alter, wenn nicht sogar ein oder zwei Jahre jünger und aus den Dialekten der Sprache hörte sie deutlich heraus, das beide nicht aus Deutschland stammten. Okay, vielleicht habe ich doch zu hohe Ansprüche an mich gestellt, als ich alle Sprachen akzentfrei sprechen wollte, dachte Olivia einen Moment lang und musste bei der Erinnerung an Arthur, wie er mit ihr in der Bibliothek saß unmerklich lächeln.

Sie wendete sich nach links, wo sie eine Blondine mit einem jungen Mann sprechen sah. Sie lauschte ein wenig in die Konversation hinein. „Ihre erste Kreuzfahrt?“  hörte sie die Blondine fragen. „Ja, und bei Ihnen?“, antwortete der Mann.  Olivia verdrehte die Augen. Dieses Gespräch erinnerte sie schon jetzt an eine der furchtbaren Liebesschnulzen, in denen ihre Mutter mitspielte. Wenn das so weiter geht, muss ich brechen!, dachte Olivia und musste unwillkürlich ein wenig lachen.
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Josefine Emilia Gruber
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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Mo 3 Nov 2014 - 17:31

Ihre Frage hatte hatte wenig intelligent geklungen, musste Josefine feststellen.
"Ich bin zum ersten Mal auf so einem großen Schiff", erwiderte sie. "Bis jetzt stand ich immer nur mit Fernweh am Hafen und habe den Ozeanriesen hinterhergesehen", fuhr sie lächend fort. Sie trank den Sekt in einem Zug aus - ein Fehler, wie sie bereits wenige Augenblicke später merken sollte. Sie war eben Journalistin und keine allzu geübte Trinkerin. Wäre ihrem Job auch nicht bekommen. Dennoch lockerte sich ihr Verhalten.
"Josefine Emilia", stellte sie sich vor und hielt dem fremden Mann die Hand hin. In der anderen hielt sie das leere Glas.
Unauffällig musterte sie den jungen Herren neben sich. Er sah nicht schlecht aus und dennoch fiel er auf den ersten Blick durch Josefines Raster. Er wirkte so deplatziert in seinem dunklen Smoking in diesem großen Festsaal. Sie fragte sich, ob er alleine unterwegs war oder ob er noch auf seine Begleitung wartete. Sie tippte mutig auf ersteres. Es war nicht ihre Art, sich an den erst besten Typen ranzumachen. Aber nach dem Streit und dem erneuten Beziehungsaus kurz vor Reiseantritt, hatte sie ein unglaubliches Verlangen danach, einfach nur Spaß zu haben und sich zu amüsieren. Vielleicht interessante Menschen kennenlernen, über die sie schreiben konnte. In zwei Wochen konnte sie wieder dem tristen Alltag entgegen blicken.
"Haben Sie Lust, mitzukommen? Am Heck des Schiffes wird an der großen Treppe das Feuerwerk aufgebaut. Ich würde gerne zusehen", schlug sie vor und lächelte ihn entwaffnend an.

tbc: Das Schiff -> Freitreppe am Heck


Zuletzt von Josefine Emilia Gruber am Di 4 Nov 2014 - 15:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Tony Wilder
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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Mo 3 Nov 2014 - 21:50

"Josefine Emilia", stellte sich die junge Frau vor. Der Polizist ergriff ihre Hand und antwortet. "Tony Wilder, freut mich sehr." Die Manieren hatte er wenigstens nicht vergessen. Gerade als Tony überlegen wollte, wie er den Smalltalk am besten fortsetzen könnte, kam ihm sein Gegenüber zuvor.
"Haben Sie Lust, mitzukommen? Am Heck des Schiffes wird an der großen Treppe das Feuerwerk aufgebaut. Ich würde gerne zusehen" Der junge Mann war von ihrem Vorschlag mehr als überrascht. Sie kannte ihn gerade mal wenige Sekunden und hatte nicht mehr als drei Sätze gewechselt. Wieso forderte sie ihn dazu auf, ihr zu folgen? Instinktiv nahm Tony eine abwehrende Haltung ein. Er wollte gerade ansetzen sich eine charmante Entschuldigung einfallen zu lassen, warum er nicht mit ihr mitgehen konnte, als ihm klar wurde, dass es weder charmant, noch besonders ehrlich war, ihr jetzt irgendetwas zu erzählen, was nicht mehr als ein vorgeschobener Grund war. Tony erkannt, dass er in sein altbewährtes Muster hereinfiel - bloß nicht zu viel oder zu schnell. Doch im gleichen Moment begriff er, dass man daran etwas ändern musste. Er war schließlich hier, um sich etwas von seinem Leben ablenken zu lassen.
Außerdem wollte sich ja nicht gleich mit auf sein Zimmer oder im einen Heiratsantrag machen.
Tony atmete aus - er hatte gar nicht gemerkt, dass er die Luft angehalten hatte. Josefine lächelte ihn noch immer an und er konnte nicht anders, als auf ihren Vorschlag einzugehen. "Klar, wieso eigentlich nicht. Ein bisschen frische Luft tut gut und das Feuerwerk wird sicher klasse." Wird es nicht, aber egal. Tony konnte sich nicht mit diesem Ritual anfreunden. Vielleicht lag es daran, dass er in jedem Knall ein Verbrechen hörte oder er einfach nicht gerne mitten in einer Menschenmasse stand und mit Wildfremden in ein neues Jahr feierte.
"Wo kommen Sie her?", fragte er interessiert um das Thema zu wechseln, während er sich von seinem Hocker erhob und Josefine bedeutete vorzugehen. Gemeinsam suchten sie sich einen Weg durch den Saal und begaben sich zum Ausgang Richtung Hauptdeck.


tbc: Das Schiff -> Freitreppe am Heck

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Freya Jensen

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Di 4 Nov 2014 - 18:27

Freya war so in Gedanken vertieft, dass sie zusammenzuckte, als plötzlich eine junge, dunkelhaarige, gut aussehende Frau neben ihr stand. Diese fragte, ob neben ihr noch frei sei. Freya nickte "Platz ist in der kleinsten Hütte." Sie lacht kurz auf und schaute dann zu der jungen Frau, die sich auch sofort auf den freien Barhocker setzte. Schließlich entwickelte sich zwischen ihnen ein Gespräch und Freya stellte sich als erstes vor. "Hallo, ich bin Freya und du?" Die junge Frau antwortete, dass ihr Name Samira sei. "Was treibt dich auf dieses Schiff?", wollte Freya anschließend wissen. Samira deutete mit dem Kopf auf die freie Tanzfläche. „Meine Schwester Chiara, da drüben..." "Ach, das ist ja auch n gute Grund, die liebe Familie. Bei mir waren es meine Eltern und meine Großmutter." Sie lächelte wieder. "Du scheinst nicht aus Deutschland zu kommen?" fragte sie nun weiter. Schon an ihrem Akzent konnte Freya es raus hören. Sie selbst war ja auch noch nicht lange in Deutschland. Aber lange genug, dass sie auch andere "entlarven" konnte. Und prompte antwortete Samira ihr: „Nein, ich komme aus der Schweiz." Freya nickte. "Ach, genau die andere Ecke. Ich selbst stamme aus Dänemark. Und dann bist du so einfach nach Hamburg gekommen. Nicht München oder so, was viel näher wäre?" Sie lächelte abermals und wartete geduldig auf die Antwort.
Sie war nun so in das Gespräch vertieft, dass sie die andere junge Frau erst später merkte. Freundlich nickte sie ihr zu und versuchte sie durch Augenkontakt auf die beiden Frauen aufmerksam zu machen.
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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Mi 5 Nov 2014 - 8:21

"Ach, genau von der anderen Ecke. Ich selbst stamme aus Dänemark. Und dann bist du so einfach nach Hamburg gekommen. Nicht München oder so, was viel näher wäre?"
Samira grinste: "Die Kreuzfahrtschiffe starten nun mal in Hamburg und nicht in München, ne? Dänemark muss schön sein!"
Ihr Gegenüber lächelte: "Da hast du wohl Recht. Klar ist Dänemark schön! Kopenhagen, zum Beispiel, ist eine sehr schöne Stadt. Warst du schon mal da?"
"Nein leider nicht. Mit einem kleinen Kind wird das ein bisschen schwierig." Im selben Moment als Samira dieser Satz aus dem Mund rutschte, bereute sie ihn schon. Sie hatte doch nicht von der Familie erzählen wollen. Aber wie sollte sie abschalten, wenn sie Sophie und Tobias nach einem knappen Tag schon so sehr vermisste?
"Du hast ein Kind?"
Samira lächelte gequält: "Ja, eine Tochter."
"Schön, ist sie auch hier?"
"Nein. Wir machen mal einen reinen Frauenurlaub..." Samira drehte sich um, als sie bemerkte, dass Freya mit ihrem Blick etwas verfolgte. Sie konnte eine junge Frau entdecken, welche die Lounge gerade betreten hatte und sich umsah.
Samira wollte von Freya wissen: "Kennst du sie?"
"Nein, aber irgendwie kommt sie mir bekannt vor.",Freya verstummte als die Brünette auf Freya und Samira zukam.
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Olivia Grey

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Mi 5 Nov 2014 - 12:00

Olivia saß immer noch auf ihrem Barhocker, als sie bemerkte, dass eine der beiden Frauen neben ihr sie schon seit kurzer Zeit ansah, obwohl sie mitten in einem Gespräch mit der anderen vertieft gewesen war. Aus den Augenwinkeln registrierte sie auch, dass der Mann und die Frau immer noch in ihr Gespräch vertieft waren. "Haben Sie Lust, mitzukommen? Am Heck des Schiffes wird an der großen Treppe das Feuerwerk aufgebaut. Ich würde gerne zusehen", fragte die Blondine gerade. Huch, da hat wohl jemand beschlossen, sehr schnell neue Freundschaften zu schließen, dachte sich Olivia. Sie wusste gar nicht, warum sie so auf das Gespräch neben ihr reagierte, aber vermutlich erschien ihr durch die Erinnerung an ihre Eltern inzwischen nicht nur das Gespräch an sich als lächerlich, sondern auch ein wenig die junge Blondine, von der das Gespräch auszugehen schien.

Olivia drehte sich wieder um und bemerkte, dass die junge Frau sie immer noch ansah. Freundlich lächelte Olivia ihr zu und ihr Gegenüber lächelte zurück. Du wolltest doch eigentlich dich nicht mit den anderen auf dem Schiff unterhalten!, murmelte eine kleine Stimme in ihrem Kopf. Es stimmte, eigentlich hatte Olivia vorgehabt, die Kreuzfahrt entweder am Pool oder sonst wo zu verbringen, jedenfalls ohne Konversation mit den anderen Mitfahrern zu betreiben. Bedingt durch ihren Job hatte sie so viel mit Menschen zu tun, dass so eine Pause ohne jeglichen Zwang, sich unterhalten zu müssen, einfach nur wunderbar war. Doch die beiden Frauen sahen nett aus und Olivia wollte auch nicht unbedingt unhöflich sein. Vielleicht war es auch ein Wink des Schicksals, so genau wusste sie das nicht.
Als sie sah, dass sich inzwischen auch die zweite Frau zu ihr umgedreht hatte, lächelte sie den Barkeeper, der sie schon seit einiger Zeit unauffällig, aber kontinuierlich beobachtete, noch einmal an, nahm dann ihre Clutch und ihr Glas, stand auf und lief die paar Meter weiter.

„Darf ich?“, fragte sie vorsichtig. Die Blicke beider Frauen ruhten auf ihr, was sie zum Glück nicht im Geringsten verunsicherte. Beide nickten und so setzte sich Olivia auf den freien Hocker neben ihnen.
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Freya Jensen

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Mi 5 Nov 2014 - 18:01

@ Samira Meier: wie unsere lieben Admins schon angemerkt haben: am liebsten nur das posten, was deine Person selber denkt, spricht und wie sie handelt. Im richtigen Leben kannst du andere Personen ja auch nicht steuern Wink


Freya nickte noch, als Samira meinte, dass die Kreuzfahrtschiff wohl nur in Hamburg abfuhren. "Ich glaube da muss ich dir zu stimmen. Ich fragte mich ja eher, was dich hier nach Hamburg getrieben hat. Direkt soo weit weg von zu Hause." Anschließend sprach noch Samira davon, dass Dänemark so schön sein muss. Freya konnte dies nur unterschreiben. Sie liebte ihr Heimatland. Sie hatte noch nirgend ein anderes Land gesehen, was ihr so gut gefiel. Die ruhigen Abende, wenn langsam die Sonne unterging. Die langen Winternächte, die oft so bitterkalt waren. Und das Leben auf dem Dorf, abgeschieden von all dem schlechten auf der Welt. Einfach... keine Hektik.

Die beiden jungen Frauen unterhielten sich noch kurz über Samiras Familie. Oder viel mehr ihre Tochter, als sie plötzlich von der Frau unterbrochen wurden, die Freya schon länger aufgefallen war. „Darf ich?“, fragte sie vorsichtig. Freya nickte. "Aber selbst verständlich. Nehmen sie nur Platz." Die Dänin deutete auf den Barhocker neben sich. "Noch eine einsame Seele auf dem Schiff hier?" Sie lächelte die junge Frau an, die sich bereits neben ihr niederließ.
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Samira Meier

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Do 6 Nov 2014 - 8:16

Freya: Danke für den Tipp. Ich werds versuchen  Wink



"Darf ich?", fragte die Brünette vorsichtig. Freya nickte und antwortete: "Aber selbstverständlich. nehmen Sie nur Platz." Sie deutete auf den Barhocker neben sich und lächelte die junge Frau an: "Noch eine einsame Seele auf dem Schiff hier?"

Samira fand Freya wirklich nett. Sie war froh sich getraut zu haben auf die Dänin zuzugehen. Sie hatten sich gut unterhalten. Nun hatte sich eine hübsche Brünette zu ihnen gesellt. 'Woher sie wohl kommt?', fragte Samira sich.
Schon bald waren die drei jungen Frauen in ein Gespräch vertieft. Einzig Samira war nicht so ganz bei der Sache. Ihre Familie war nicht bei ihr, sie vermisste sie. Jetzt wechselte sie alleine, ohne ihre Familie, mitten auf dem Ozean das Jahr? Naja, nicht ganz alleine, Chiara war ja hier. Wo war sie überhaupt? Samira blickte sich um, ihre Schwester war nirgends zu entdecken. Samira schüttelte in Gedanken den Kopf. Wieso brachte sie es nicht fertig sich 2 Wochen von der Familie zu trennen ohne dauernd an sie denken zu müssen?
Plötzlich konnte man einige Knaller hören. Erst zuckte Samira zusammen, genauso ihre Gesprächspartnerinnen. Samira begriff schnell, dass es sich bloss um ein Feuerwerk handelte. "Kommt ihr mit nach draussen?", wollte sie von Freya und Olivia wissen. Die beiden nickten und so machten sie sich auf den Weg nach draussen, um dem Feuerwerk auf Hoher See beizuwohnen.

tbc: Das Schiff -> Freitreppe am Heck


Zuletzt von Samira Meier am Di 18 Nov 2014 - 17:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Do 6 Nov 2014 - 12:25

"Aber selbst verständlich. Nehmen sie nur Platz." Die junge Frau deutete auf den Hocker neben sich und Olivia nahm Platz. "Noch eine einsame Seele auf dem Schiff hier?", fragte sie lächelnd und Olivia merkte, dass sie sofort Sympathie für diese Frau empfand. Anscheinend gab es doch nicht nur Idioten auf diesem Schiff. „Würde ich so sagen, ja.“ Olivia lachte kurz auf und schob sich eine Strähne ihres Haares, welches ihr ins Gesicht gefallen war, wieder hinters Ohr. „Olivia“, stellte sie sich den beiden Frauen vor. Auch die anderen beiden verrieten nun Olivia ihre Namen. „Es tut mir leid, wenn das jetzt ein bisschen unverblümt rüberkommt, aber ihr seid beide nicht aus Deutschland, oder?“, fragte Olivia, die nun wissen wollte ob sich ihre Vermutung bestätigen würde. Samira und Freya lachten und schüttelten beide den Kopf. Olivia musterte die beiden aufmerksam, aber doch so unauffällig, dass sie es nicht unbedingt mitbekamen.

Samira wirkte auf Olivia im ersten Moment ein wenig schüchtern, obwohl dass vielleicht auch davon kommen könnte, dass sie mit ihren Gedanken nicht ganz beim Thema zu sein schien. Immer wieder sah sich die Brünette im Raum um, mal blieben ihre Augen länger an Menschen hängen, manchmal kürzer.
Freya hingegen machte auf Olivia einen offenen und vor allem herzlichen Eindruck. Sie schien gut mit Menschen umgehen zu können und still fragte sich Olivia, was sie wohl von Beruf aus machte.

Trotzdem hatte Olivia das Gefühl, dass Samira die Frage beschäftigte, woher sie denn nun kam. Olivia wusste, dass es aufgrund ihrer Sprache nicht zu erkennen war, ob sie nun aus Deutschland stammte oder nicht, aber Samira schien offensichtlich entweder zu höflich zu sein, um fragen zu wollen, oder einfach zu schüchtern zu sein, so sicher war Olivia sich da nicht. „Sie fragen sich, wo ich her komme, oder?“, fragte Olivia daraufhin, da sie diese unausgesprochene Frage aus dem Raum haben wollte. Nachdem Samira leicht genickt hatte, lächelte Olivia offen und meinte: „Aus den Staaten.“


@Samira und Freya: Ich habe mal versucht, eure Rollen so wenig wie möglich sprechen zu lassen. Aber ich wollte dann irgendwie doch nicht, dass Olivia gegen eine Wand redet Very Happy Sollte es einem von euch zu sehr in die Rolle eingegriffen sein, ändere ich das selbstverständlich.
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Freya Jensen

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Do 6 Nov 2014 - 16:52

Freya fand, dass die beiden jungen Damen echt nett waren. Sie war froh doch so schnell hier auf dem Schiff Kontakte gefunden zu haben. 'Dann wird das ganze wohl nicht allzu langweilig werden.' dachte die junge Dänin.

Die junge Frau, die sich zuletzt zu den beiden gesellt hatte, stellte sich mit dem Namen Olivia vor und schob wenige Minuten später noch nach, dass sie aus den Staaten sei. "Ach, schon wieder jemand, der hier nicht heimatlich ist. Tja.. so scheint Hamburg nun mal zu sein. Ein offenes Tor in die Welt, für jederman. Nur zu Info, Olivia, ich selbst stamme ursprünglich aus einem kleinen Ort in Dänemark und Samira wohnt in der Schweiz. Da haben wir drei uns ja toll getroffen um das Schiff unsicher zu machen." Sie lachte liebevoll. "Aber aus den Staaten.. wie kommt es, dass du so gut Deutsch sprichst? Also ich finde du sprichst fast akzentfreier als ich." Sie schaute die ebenfalls dunkelhaarige Olivia an.

Auf einmal wurden sie von einem Knall unterbrochen. "Kommt ihr mit nach draussen?", fragte nun Samira und Freya wunderte sich. "Oh, die fangen aber schon früh mit dem Feuerwerk an. Oder war es nur ein Fehlschuss?" Sie stand auf, nickte schnell dem Barkeeper zum Abschied zu und schaute die anderen beiden fragend an. "Also ich stimme Samira zu. Wir könnten uns draußen schon mal ein schönes Plätzchen suchen."

tbc. Freitreppe am Heck


Zuletzt von Freya Jensen am So 23 Nov 2014 - 13:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Isabell Sommer

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BeitragThema: Re: Die Piano Lounge - Deck 1    Mo 17 Nov 2014 - 18:01

Eigentlich wollten Isabell und Ina schon vor einer Stunde in die Piano Lounge, doch irgendwie konnte sich Isabell einfach nicht entschieden, was sie anziehen sollte. Sie stand nun schon eine halbe Stunde vor dem Spiegel und zog sich immer wieder etwas anders an.
"Nimm dies grüne Kleid", sagte Ina schließlich als ihr die Warterei zu lange wurde.
"Meinst du wirklich?"
"Ja du siehst im jedem Kleid schön aus", antwortete Ina.
"Also ich weiß nicht."
"Wenn du dich nicht bald entscheidest gehe ich alleine!",rief Ina ihrer Schwester zu und wollte durch die Tür gehen.
"Halt warte auf mich! Ich will auch mit!"
"Dann werd endlich fertig!"
"Gib mir zwei Minuten Zeit."
"Aber wirklich nur zwei Minten",entgegnete Ina leicht genervt.
"Ja, ich bin ja sofort fertig. Schönheit braucht seine Zeit."
Als Ina und Isabell wenig später ihre Kabine verließen und sich auf den Weg zur Piano Lounge machten, gingen sie draußen entlang, denn sie wollten noch ein bisschen die Frische "Seeluft" schnuppern.

Nach einer viertel Stunde wurde es ihnen draußen zu kalt und sie beschlossen die Piano Lounge zu suchen. Wenig später fanden sie, sie und setzten sich an eine freien Tisch und warteten darauf bis die Bedienung kam. "Ist doch ganz nett ihr", flüsterte Ina ihre Schwester zu.
"Ja finde ich auch", sagte diese und schaute in die Karte.
Nachdem sie bestellt hatten und ihren Drink bekamen, beobachten die beiden Schwestern das rege Treiben,lauschtem dem Piano und genossen einfach nur die Zeit.
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Die Piano Lounge - Deck 1
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